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Alkohol und Leber

Alkohol ist der größte Feind der Leber! Auf Dauer werden erheblich Schäden ausgelöst, bis hin zum Tod in der Konsequenz. Aber auch im Hinblick auf den Führerschein ist Vorsicht angebracht. Wer trinkt sollte vor dem Fahren Führerschein und Leber zuliebe einen Alkoholtest durchführen!

Zeffix (Lamivudin)

100mg Filmtbl.; 5mg/ml Lsg. zum Einnehmen

GlaxoWellcome hat ab. 1. September 1999 das erste orale Hepatitis-B-Therapeutikum eingeführt. Lamivudin (Zeffix) hemmt über ein Enzym (DNA-Polymerase) die Vermehrung des Hepatitis-B-Virus. Die Behandlung kann eine fortschreitende Leberschädigung aufgrund von einer Hepatitis-B-Infektion aufhalten.

Lamivudin ist ein antivirales Arzneimittel mit einer hohen Wirksamkeit gegen das Hepatitis B-Virus (HBV) bei allen untersuchten Zellinien und experimentellinfizierten Tieren. Lamivudin-TP wirkt als ein Substrat der viralen Polymerase des Hepatitis B-Virus. Die Bildung weiterer Virus-DNS wird durch den Einbau von Lamivudin-TP in die Kette und den dadurch ausgelösten Kettenabbruch blockiert. Im Rahmen von klinischen Studien ist Zeffix bis zu zwei Jahre an Patienten mit chronischer Hepatitis B verabreicht worden. Zeffix bewirkte dabei, im Vergleich zu Plazebo, eine anhaltende HBV-Suppression, Normalisierung des Aminotransferase-Spiegels im Serum, signifikante Reduktion der nekro-inflammatorischen Aktivität der Leber, verminderte Progression der Fibrose und gesteigerte HBeAg-Serokonversion, wobei kein Zusammenhang mit der ethnischen Zugehörigkeit festgestellt wurde. Untersuchungen von Monotherapien mit Zeffix, im Vergleich zu Monotherapien mit Alpha-Interferon oder einer Kombination beider Substanzen, bei der Behandlung von chronischer Hepatitis B, ergaben keine signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen hinsichtlich der histologischen Befunde oder den HBeAg-Serokonversionsraten.

Das Sicherheitsprofil der Behandlungsschemen von Zeffix war den Behandlungsschemen von Alpha-Interferon überlegen. Zur Wirksamkeit von Zeffix bei Patienten unter 16 Jahren oder bei Patienten mit einer begleitenden d-Hepatitis liegen keine klinischen Daten vor.

Quelle: Kompendium.ch

Anwendung: Zur Behandlung kompensierter chron. Hepatitis B. Die Hepatitis B sollte durch Virus-Replikation und den histolog. Nachweis einer aktiven Leberentzündung und/oder Fibrose belegt sein. Diese Indikation wird durch die Analyse sero- u. histologischer Endpunktdaten, die hauptsächlich aus Studien mit einer Therapie-dauer von 2 Jahren bei HBeAg positiven Patienten mit kompensierter Lebererkrankung stammen, belegt. Zeffix ist auch bei erwachsenen Patienten mit einer dekompensierten Hepatitis B angezeigt.

Anwendungsbeschränkungen: Nach Absetzen können einige Patienten einen Hepatitis-Rückfall erleiden. Vorsicht bei Transplantatempfängern und Patienten mit fortgeschrittenen Lebererkrankungen. Schwangerschaft: Kontraindiziert im 1. Trimenon

Nebenwirkungen: Allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Infektionen der Atemwege, Rachen- u. Tonsillen-Beschwerden, Kopfschmerzen, Unwohlsein u. Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe. Veränderte Laborwerte (erhöhte CPK u. ALT-Werte).

Packung: 28 Tbl EUR 140,23 84 Tbl. EUR 413,48 240 ml ER 60,66 Stand: 12/02

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