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Alkohol und Leber

Alkohol ist der größte Feind der Leber! Auf Dauer werden erheblich Schäden ausgelöst, bis hin zum Tod in der Konsequenz. Aber auch im Hinblick auf den Führerschein ist Vorsicht angebracht. Wer trinkt sollte vor dem Fahren Führerschein und Leber zuliebe einen Alkoholtest durchführen!

Infektion & Diagnose

Gelangt das Virus in den menschlichen Körper, wandert es über die Blutbahn in die Leber und nistet sich dort in Zellen ein, denn wie jedes andere Virus benötigt es eine Wirtszelle, um sich zu vermehren. Nun treten körpereigene Abwehrmechanismen und Entzündungszellen auf den Plan, die versuchen, den Eindringling zu bekämpfen und aus dem Körper zu eliminieren - es kommt zur Leberentzündung. Da die Leber weitgehend schmerzunempfindlich ist, merkt der Betroffene oft lange nichts davon. Das Hepatitis-C-Virus wird durch Blut übertragen, es muss auch direkt in die Blutbahn gelangen. Als Überträger dienen häufig Menschen, die noch nichts von ihrer Erkrankng wissen. Eine klassische Ansteckungsquelle waren daher in der Vergangenheit Blutprodukte jeder Art, bis man durch entsprechende Tests das Ansteckungsrisiko dratsisch senken konnte. Heute kommt es durch den Drogenkonsum häufig zur Infektion. Weitere im Einzelfall denkbare Ursachen können z.B. Piercing und ungeschützter Geschlechtsverkehr (Blutungen in der Vagina!) sein. Es bleibt auch eine große Zahl von Patienten, bei denen eine Ursache derzeit nicht feststellbar ist.

Symptome:

Die Symptome einer Hepatitis C sind zu Beginn der Infektion nicht stark ausgeprägt. Anfängliche Symptome sind meistens Müdigkeit und Leistungsabfall. Anschließend treten Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, unspez. Unterleibsschmerzen und manchmal Durchfall auf. Häufig wird keine Hepatitis C Infektion diagnostiziert, da die Symptome denen einer Grippe ähneln. Im weiteren Verlauf entwickelt sich häufig eine Leberzirrhose mit den typischen Symptomen. Da die Symptome einer beginnenden Erkrankung oft unscheinbar sind, wird die Infektion in vielen Fällen nur rein zufällig durch routinemäßige Blutuntersuchungen fest-gestellt. Erhöhte Leberenzymwerte wie GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase), GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase) oder y-GT (Gamma-Glutamyl-Transferase) sind auch bei vielen anderen Lebererkrankungen verändert, so dass diese nicht eindeutiges Kennzeichen sind. 2-3 Monate nach Infektion können Antikörper nachgewiesen werden. Dies lässt aber keine Aussage darüber zu, ob die Infektion noch vorhanden oder bereits überwunden ist. Im nächsten Diagnose-Schritt wird dann die HCV-spezifische RNA nachgewiesen.

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