Krankheitsverlauf
Nach einer Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus dauert die Inkubationszeit Wochen bis Monate. Hepatitis C wird häufig chronisch. Mancher lebt mit diesem Virus jahrelang sogar ohne wesentliche Beschwerden oder Einschränkungen.
Etwa bei jedem vierten Patienten kann es zur Spontanheilung kommen, meist wird ide Krankheit chronisch.
Die Folgen können gravierend sein
Die permanente Entzündung schädigt und zerstört auf Dauer die Leberzellen. Es kommt zur Vernarbung des Gewebes und schließlich zur Leberzirrhose (Leberschrumpfung). Diese ist zwar gewöhnlich schmerzlos, jedoch mit dem Verlust der Organfunktion und lebensbedrohenden Problemen verbunden: Der Blutfluss wird behindert, so dass es zu Blutungen in der Speiseröhre und zum Eintritt von Flüssigkeit in die Bauchhöhle (Ascites) kommen kann. Außerdem treten Hirnleistungsstörungen und irgendwann ein komplettes Leberversagen auf.
Alkohol ist höchstgefährlich für die Betroffenen, da mit zunehmender Einnahe die Gefahr der Leberzirrhose steigt.
Langfristig besteht auch ein deutlich erhöhtes Risiko für Leberkrebs. Etwa 15% aller Patienten, die an chronischer Hepatitis C leiden, bekommen im Laufe der Jahre diese schwer behandelbare, bösartige Tu-morerkrankung.
Umgang mit Erkrankten
Grundsätzlich ist jeder Blutkontakt gefährlich, was blutende Wunden, Blutreste und jede ärztliche Behandlung betrifft.
Im Alltag dagegen sind engere Körper-Kontakte, gemeinsames Essen usw. ungefährlich.
Das Hepatitis-C-Virus bleibt auch an der Luft längere Zeit infektiös, und kann erst mit Temperaturen über 140 Grad sicher vernichtet werden.
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